
| 1938 - 1945 | Die Feuerwehr wird als Verein aufgelöst und in eine Einrichtung der Gemeinde umgewidmet. Die freie Wahl der Funktinäre wurde abgeschafft, der Wehrführer wurde ernannt. Die Feuerwehr war der Deutschen Polizei (Hilfspolizei) unterstellt. Während des Krieges standen der Feuerwehr fast nur ältere Männer zur Verfügung, die zum Dienst verpflichtet waren. Gegen Ende des Krieges wurden auch Frauen zum Feuerwehrdienst herangezogen, einige machten sogar den Führerschein und den Maschinistenkurs in der Feuerwehrschule in Wr. Neustadt. 1942 erhielt unsere Feuerwehr ein Mercedes-Löschfahrzeug und eine neue Motorspritze, da das Erdölfeld für die Kriegswirtschaft von großer Bedeutung war. Für Ölbrände wurde unsere Feuerwehr mit Schaumrohren und Schaummittel ausgerüstet. Überliefert ist ein Einsatz in Hauskirchen, wo ein Öltank durch Fliegerangriffe zerstört wurde und in Brand geriet. 1945 wurde von den abziehenden SS-Soldaten das Feuerwehrfahrzeug mitgenommen. Die Motorspritzen wurden in Schuppen unter Stroh versteckt, damit sie von den Russen oder Plünderern nicht mitgenommen werden. |
| 1948 | Die erste Neuwahl sowie ein Feuerwehrball nach Kriegsende finden statt. |
| 1949 | Das Zeughaus wird instandgesetzt und ein Schlauchturm errichtet. |
| 1950 | Im Schlauchturm wird ein Aufzug installiert und 20 Feuerwehrhelme werden angekauft. Wegen der Geldknappheit wurde im Juli am Sportplatz eine Tombola durchgeführt. Der 1. Preis war ein Motorrad "Puch 125". Die Veranstaltung wurde von ca. 3000 Personen besucht und war ein großer Erfolg. Mit dem Erlös dieser Veranstaltung soll ein Fahrzeug angeschafft werden. |
| 1951 | Ein alter ausrangierter Wehrmachts-LKW wird um 4300,- S angekauft und hergerichtet. Das fehlende geld wurde von der Milchgenossenschaft geliehen. |
| 1954 | Beim großen Donauhochwasser waren von unserer Feuerwehr 5-6 Mann 2 Tage lang im Marchfeld eingesetzt, wofür auch vom NÖ Landeshauptmann der besondere Dank ausgesprochen wurde. |
| 1956 | Das Zeughaus wird neu eingedeckt und eine Sirene montiert. |
| 1957 | In den Gemeinden Prinzendorf und Rannersdorf wird eine Ortswasserleitung errichtet. Damit stehen der Feuerwehr jetzt auch Hydranten zur Löschwasserversorgung zur Verfügung. Beim Landesfeuerwehrbewerb in Gmünd erreichte unsere Wettkampfgruppe den hervorragenden 10. Platz. |
| 1958 | Beim Landesbewerb in Hainburg wurde in Bronze der 7. Platz und in Silber der 32. Platz erreicht. Für Auspumparbeiten wird eine neue Schlammpumpe der Type FS15/1 der Fa. Rosenbauer angekauft. |
| 1961 | wurde eine Rosenbauer Tragkraftspritze "RVW 75 Automatik" mit Unterstützung beider Gemeinden um 28 700,- S angekauft. |
| 1962 | Als Ersatz für den alten Wehrmachts-LKW wurde ein modernes LLF (Leichtes Löschfahrzeug) bestellt. Das Fahrzeug, ein "Opel Blitz" wurde von der Fa. Rosenbauer angekauft. |
| 1963 | Der 85. Bezirksfeuerwehrtag verbunden mit dem 80jährigen Gründungsfest unserer Feuerwehr findet im Juni in Prinzendorf statt. Das Zeughaus wird aus diesem Anlass renoviert. |
| 1964 | Bei den Abschnittswettkämpfen in Neusiedl wird in Bronze der 5. Platz erreicht. |
| 1967 | Für Auspumparbeiten wird eine neue Schmutzwasserpumpe angekauft. |
| 1977 | Um auch Innenangriffe durchführen zu können, werden 3 Atemschutzgeräte angekauft. |
| 1980 | Das Löschfahrzeug wird mit einem Funkgerät ausgerüstet. |
| 1981 | Der Abschnittsfeuerwehrtag und die Abschnittswettkämpfe finden anläßlich des bevorstehenden 100jährigen Bestansjubiläum erstmals in Prinzendorf statt. |