Rückblick 1982 bis 2001

1882 Gründung der Feuerwehr (Gründungsmitglieder: Johann Bogner, Franz Helnwein, Franz Hammer, Anton Greis). Der Verein wurde am 19.04.1882 im Vereinskataster der k. u. k. Statthalterei eingetragen.
1892 Wird erstmals ein Feuerwehrball erwähnt, welcher am 17. Februar stattfindet. Das 10jährige Gründungsfest der FF wird in Prinzendorf gefeiert, wobei auch Abordnungen anderer Feuerwehren anwesend sind.
1893 Beim Bezirksfeuerwehrtag in Böhmischkrut wird an einer Schauübung teilgenommen.
1909 wird ein Musikfond gegründet, welcher den Zweck hat, bei der Beerdigung eines Mitgliedes mit Musik auszurücken.
1912 findet das 30jährige Gründungsfest mit Fahnenweihe verbunden mit dem 13. Bezirksfeuerwehrtag in Prinzendorf statt. Die Fahne wurde von Anton und Theresia Berger gespendet. Die Feierlichkeiten wurden so zahlreich besucht, dass sich der Gasthausgarten als zu klein erwies.
1916-1919 konnte keine Vollversammlung abgehalten werden, da die meisten Mitglieder ihren Frontdienst ableisten mussten. 4 Mitglieder der Feuerwehr haben während des 1. Weltkrieges den Tod gefunden.
1919 wurden 2 Kinder aus einem brennendem Haus in Prinzendorf 58 gerettet.
1923 beträgt der Kassastand 1 309 959 Kronen und 74 Heller.
1925 hat der Verein 44 ausübende Mitglieder und 13 Schutzmänner sowie 98 unterstützende Mitglieder. Der Kassastand hat sich infolge der Inflation auf 7 406 236 Kronen erhöht.
1926 wird als Feuerwehrname erstmals Prinzendorf/Rannersdorf geführt (vorher nur FF Prinzendorf)
1928 erhält Prinzendorf den elektrischen Strom. Vorerst jedes Haus nur 1 Lampe. Die Feuerwehrmitglieder werden über das Verhalten bei Bränden betreffend der elektrischen Leitungen belehrt.
1929 wird der Beschluss gefasst, sobald als möglich einen Wasserwagen anzuschaffen. Dies wurde jedoch aus finanziellen Schwierigkeiten immer wieder verschoben.
1929 Dachbrand durch einen schadhaften Kamin im Gasthaus Matzka, Prinzendorf 59. Die Brandbekämpfung gestaltete sich äußerst schwierig, da bei -29°C die Pumpen und Schläuche sofort nach Inbetriebnahme einfroren. Eingesetzt waren auch die Feuerwehren aus Ebersdorf und Hauskirchen.
1931 brannte das Viehhirtenhaus. Abgebrannt ist der Gemeindestierstall sowie der Gemeindearrest. 28 Mann waren eingesetzt.
1932 feiert die Feuerwehr ihr 50jähriges Gründungsfest.
1933 wurde bei einem Brand in der Mühle Weng in Rannersdorf von einer Nachbarfeuerwehr erstmals eine Motorspritze eingesetzt. Von der Leistung der Motorspritze stark beeindruckt, wurde von der Anschaffung eines Wasserwagens Abstand genommen um ebenfalls eine solche anzuschaffen.
1934 am 2. Februar brennt am Steinberg ein hölzerner Bohrturm. Erschwert wird die Brandbekämpfung durch den wassermangel und große Kälte. Es waren insgesamt 5 Feuerwehren eingesetzt.
1935 gelang es dem Verein nach langem und mühevollem Sparen endlich den größten teil des Kapitals für die Anschaffung einer Motorspritze aufzubringen. Es wurde eine Motorspritze der Fa. Rosenbauer um 5400 Schilling angekauft. Es verblieb eine Restschuld von 700,.-, welche durch eine großzügige Spende der Spritzenpatin Anna Riedl getilgt wurde. Die Einweihung fand am 15. August bei schönem Wetter statt. Es folgte ein Festzug durch Prinzendorf und Rannersdorf, anschließend Tanzunterhaltung im Gasthausgarten.
1937 Dachbrand in Prinzendorf Nr. 82. Hilfeleistung durch die FF Ebersdorf, Hauskirchen und Ginzersdorf

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